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	<title>Kommentare zu: Kraut &amp; Rüben bei PolitikBlogs</title>
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	<description>Eine Sammlung zum Thema für eine Abschlussarbeit an der Universität Zürich.</description>
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		<title>Von: Christian Schenkel</title>
		<link>http://politikblogs.wordpress.com/2006/12/11/kraut-ruben-bei-politikblogs/#comment-52</link>
		<dc:creator>Christian Schenkel</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jan 2007 10:31:50 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bevorzuge von alternativer Öffentlichkeit oder alternativer Herstellung von Öffentlichkeit in Abgrenzung zu den traditionellen Medien zu sprechen, und nicht von einer &quot;Gegenöffentlichkeit&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bevorzuge von alternativer Öffentlichkeit oder alternativer Herstellung von Öffentlichkeit in Abgrenzung zu den traditionellen Medien zu sprechen, und nicht von einer &#8222;Gegenöffentlichkeit&#8220;.</p>
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		<title>Von: CCoenen</title>
		<link>http://politikblogs.wordpress.com/2006/12/11/kraut-ruben-bei-politikblogs/#comment-49</link>
		<dc:creator>CCoenen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jan 2007 11:01:30 +0000</pubDate>
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		<description>Einerseits ein Lob für Taylor für die Offenheeit, andererseits: Wer im großen Pool der Zivilgesellschaft baden gehen will, wird nass werden.

Andere Institutionen (z.B. in der BRD) haben auch ein Problem mit jeder Menge beleidigenden, sinnfreien etc. Kommentaren. Ich bin da ganz bei Blairs (in letzter Zeit etwas frustriert wirkenden) Ex-Berater Coleman: Wenn die Politik Dialog verspricht, muss sie dafür sorgen, dass ein solcher für die ernstfaht Interessierten möglich ist (und das kostet Geld und braucht Ressourcen).

Wenn sie nur ein Publikum für die Selbstdarstellung will (siehe Colemans Kritik an dem neuen E-Petioninng-System
http://groups.dowire.org/groups/consult/messages/view_email?id=143501&amp;show_thread=1  
 und die alte Hansard-Society-Studie zu Political Blogs), hat das nichts mit Offenheit und dem ganzen anderen E-Demokratie-Mantra zu tun. 

Taylors Publikumsbeschimpfung (&quot;We have a citizenry which can be caricatured as being increasingly unwilling to be governed but not yet capable of self-government,&quot; Like &quot;teenagers&quot;, people were demanding, but &quot;conflicted&quot; about what they actually wanted.) ist zwar erfrischend offen und ganz witzig, aber zugleich frech und zeugt von einem seltsamen Demokratieverständnis. Frech, weil in punkto Deliberation/Partizipation  auch im UK bisher noch nicht so viel läuft, dass man sinnvoll behaupten kann, die Gesellschaft könne es nicht. Und hinsichtlich Taylors Verständnisses von Demokratie und modernen Gesellschaften frage ich mich, was die alberne Beschimpfung der Bevölkerung als Teenager und die seltsame Vorstellung sollen, dass BürgerInnen individuelles Interesse und staatsbürgerliche Veranwtortung in Einklang bringen müssen. Das wird doch (zumindest traditionell) gerade als der Job der Politik gesehen, oder nicht?    

Schließlich: Was ist schlimm daran, dass Blogger &quot;basically see their job as every day exposing how venal, stupid, mendacious politicians are&quot;? Das ist doch der (auch in vielen Massenmedien) ganz normale populistische Exzess der für die Demokratie essentiellen Kontroll- und Kritikfunktionen der &quot;Vierten Gewalt&quot;. 

Überspitzt gesagt: Wenn man, wie Downing Street und Blair, halbherzig ein paar Übungen in pseudo-persönlicher G2C-Kommunikation absolviert, sollte man nicht von den BürgerInnen erwarten, dass sie einem bei der Bewältigung des eigenen Jobs zur Hilfe kommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Einerseits ein Lob für Taylor für die Offenheeit, andererseits: Wer im großen Pool der Zivilgesellschaft baden gehen will, wird nass werden.</p>
<p>Andere Institutionen (z.B. in der BRD) haben auch ein Problem mit jeder Menge beleidigenden, sinnfreien etc. Kommentaren. Ich bin da ganz bei Blairs (in letzter Zeit etwas frustriert wirkenden) Ex-Berater Coleman: Wenn die Politik Dialog verspricht, muss sie dafür sorgen, dass ein solcher für die ernstfaht Interessierten möglich ist (und das kostet Geld und braucht Ressourcen).</p>
<p>Wenn sie nur ein Publikum für die Selbstdarstellung will (siehe Colemans Kritik an dem neuen E-Petioninng-System<br />
<a href="http://groups.dowire.org/groups/consult/messages/view_email?id=143501&amp;show_thread=1" rel="nofollow">http://groups.dowire.org/groups/consult/messages/view_email?id=143501&amp;show_thread=1</a><br />
 und die alte Hansard-Society-Studie zu Political Blogs), hat das nichts mit Offenheit und dem ganzen anderen E-Demokratie-Mantra zu tun. </p>
<p>Taylors Publikumsbeschimpfung (&#8222;We have a citizenry which can be caricatured as being increasingly unwilling to be governed but not yet capable of self-government,&#8220; Like &#8222;teenagers&#8220;, people were demanding, but &#8222;conflicted&#8220; about what they actually wanted.) ist zwar erfrischend offen und ganz witzig, aber zugleich frech und zeugt von einem seltsamen Demokratieverständnis. Frech, weil in punkto Deliberation/Partizipation  auch im UK bisher noch nicht so viel läuft, dass man sinnvoll behaupten kann, die Gesellschaft könne es nicht. Und hinsichtlich Taylors Verständnisses von Demokratie und modernen Gesellschaften frage ich mich, was die alberne Beschimpfung der Bevölkerung als Teenager und die seltsame Vorstellung sollen, dass BürgerInnen individuelles Interesse und staatsbürgerliche Veranwtortung in Einklang bringen müssen. Das wird doch (zumindest traditionell) gerade als der Job der Politik gesehen, oder nicht?    </p>
<p>Schließlich: Was ist schlimm daran, dass Blogger &#8222;basically see their job as every day exposing how venal, stupid, mendacious politicians are&#8220;? Das ist doch der (auch in vielen Massenmedien) ganz normale populistische Exzess der für die Demokratie essentiellen Kontroll- und Kritikfunktionen der &#8222;Vierten Gewalt&#8220;. </p>
<p>Überspitzt gesagt: Wenn man, wie Downing Street und Blair, halbherzig ein paar Übungen in pseudo-persönlicher G2C-Kommunikation absolviert, sollte man nicht von den BürgerInnen erwarten, dass sie einem bei der Bewältigung des eigenen Jobs zur Hilfe kommen.</p>
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		<title>Von: Sarah</title>
		<link>http://politikblogs.wordpress.com/2006/12/11/kraut-ruben-bei-politikblogs/#comment-34</link>
		<dc:creator>Sarah</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2006 22:38:17 +0000</pubDate>
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		<description>Besten Dank für den Kommentar, dear Mr. Weblog-scientist. Bin gespannt auf die Arbeit von Matthias Paetzolt. Vielleicht kann man sich bereits einen Prä-Publikations-Einblick gewähren lassen...?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Besten Dank für den Kommentar, dear Mr. Weblog-scientist. Bin gespannt auf die Arbeit von Matthias Paetzolt. Vielleicht kann man sich bereits einen Prä-Publikations-Einblick gewähren lassen&#8230;?</p>
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		<title>Von: JanSchmidt</title>
		<link>http://politikblogs.wordpress.com/2006/12/11/kraut-ruben-bei-politikblogs/#comment-33</link>
		<dc:creator>JanSchmidt</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2006 16:24:34 +0000</pubDate>
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		<description>Danke für die Adelung zum Blog-Forschungs-Mekka! :) Matthias gibt nächste Woche seine DA ab, und ich denke, wir werden im Frühjahr 2007 dann auch versuchen, Kernergebnisse in einem Journal o.ä. zu publizieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für die Adelung zum Blog-Forschungs-Mekka! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Matthias gibt nächste Woche seine DA ab, und ich denke, wir werden im Frühjahr 2007 dann auch versuchen, Kernergebnisse in einem Journal o.ä. zu publizieren.</p>
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