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	<title>Kommentare zu: Der Bundesrat-Blogger und re:publica 07</title>
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	<description>Eine Sammlung zum Thema für eine Abschlussarbeit an der Universität Zürich.</description>
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		<title>Von: Sebastian Gievert</title>
		<link>http://politikblogs.wordpress.com/2007/03/17/der-bundesrat-blogger/#comment-83</link>
		<dc:creator>Sebastian Gievert</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Mar 2007 13:13:24 +0000</pubDate>
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		<description>Das Lob für unser Dossier geht ja runter wie Öl. Danke!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Lob für unser Dossier geht ja runter wie Öl. Danke!</p>
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		<title>Von: Sarah</title>
		<link>http://politikblogs.wordpress.com/2007/03/17/der-bundesrat-blogger/#comment-82</link>
		<dc:creator>Sarah</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Mar 2007 21:53:25 +0000</pubDate>
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		<description>Danke für den Input, lieber Christian.
Ja, ich denke auch, dass man auf Demokratie im qualitativen Sinne mehr eingehen sollte als auf die Quantität. 
Dass die Publikationsbedingungen durch das Internet gewissermassen egalitärer werden, stimmt zunächst. Bis sich wieder - genau wie im analogen Leben - durch Professionalisierung und Aneignung jene durchsetzen, die mehr Zugang zu zeitlichen und finanziellen Ressourcen haben. Und auch technische Geduld. So sehr ich es hasse, auf Genderaspekte hinzuweisen, scheint mir sehr deutlich zu werden, dass z.B. Frauen am digitalen politischen Diskurs noch weniger teilnehmen als am analogen. Weil sie es tendenziell eher vermeiden, stundenlang vor dem Bildschirm zu sitzen, weil sie oft weniger Geduld mit der Technik haben. Ähnlich verhält es sich mit anderen sog. &quot;soziodemographischen Merkmalen&quot; (wie Alter und Bildungsstand). Insofern denke ich, dass die Chancen zu mehr Demokratie da wären, dass aber oft ausgeblendet wird, dass zwar manchmal mehr Gleichheiten, aber gleichzeitig auch neue Ungleichheiten entstehen. Ich glaube schon lange nicht mehr an den Fortschritt, bloss an den Wandel...

P.S. Zeit hat man nicht, man nimmt sie sich. ;-) Freue mich auf allfälligen analogen Austausch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den Input, lieber Christian.<br />
Ja, ich denke auch, dass man auf Demokratie im qualitativen Sinne mehr eingehen sollte als auf die Quantität.<br />
Dass die Publikationsbedingungen durch das Internet gewissermassen egalitärer werden, stimmt zunächst. Bis sich wieder &#8211; genau wie im analogen Leben &#8211; durch Professionalisierung und Aneignung jene durchsetzen, die mehr Zugang zu zeitlichen und finanziellen Ressourcen haben. Und auch technische Geduld. So sehr ich es hasse, auf Genderaspekte hinzuweisen, scheint mir sehr deutlich zu werden, dass z.B. Frauen am digitalen politischen Diskurs noch weniger teilnehmen als am analogen. Weil sie es tendenziell eher vermeiden, stundenlang vor dem Bildschirm zu sitzen, weil sie oft weniger Geduld mit der Technik haben. Ähnlich verhält es sich mit anderen sog. &#8222;soziodemographischen Merkmalen&#8220; (wie Alter und Bildungsstand). Insofern denke ich, dass die Chancen zu mehr Demokratie da wären, dass aber oft ausgeblendet wird, dass zwar manchmal mehr Gleichheiten, aber gleichzeitig auch neue Ungleichheiten entstehen. Ich glaube schon lange nicht mehr an den Fortschritt, bloss an den Wandel&#8230;</p>
<p>P.S. Zeit hat man nicht, man nimmt sie sich. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Freue mich auf allfälligen analogen Austausch.</p>
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		<title>Von: Christian Schenkel</title>
		<link>http://politikblogs.wordpress.com/2007/03/17/der-bundesrat-blogger/#comment-81</link>
		<dc:creator>Christian Schenkel</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Mar 2007 15:59:03 +0000</pubDate>
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		<description>Demokratietheoretsich tun sich da zwei ganz verschiedene Fragestellungen auf: 

1) Bringt das Internet mehr Partizipation in einem quantitativen Sinne? Und ist dies gut für die Demokratie? 

2) Bringt das Internet mehr Partizipation in einem qualitativen Sinne? Und ist das gut für die Demokratie?

Markus Beckedahl hat die erste Frage wohl ansatzweise schon beantwortet. Die zweite Frage interessiert mich eigentlich mehr. In letzter Zeit hänge ich immer wieder der Idee nach, dass das Internet eine Art &quot;Schleier des Nichtwissens&quot; im Rawlschen Sinne sein könnte, der die Diskursvoraussetzungen ein einem gewissen Masse egalisiert und so zu rationaleren Resultaten führen könnte (vgl. &lt;a href=&quot;http://www.edemokratie.ch/archives/364&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&quot;Mehr Demokratie dank E-Demokratie?&quot;&lt;/a&gt;) .  Oder ist das Internet eben &quot;nur&quot; ein &quot;Second Life&quot;, in das die unerfüllten Wünsche aus dem &quot;First Life&quot; projiziert werden?

Danke für deine Nachricht. Ich werde mich melden, sobald Zeit in mein Leben kommt ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Demokratietheoretsich tun sich da zwei ganz verschiedene Fragestellungen auf: </p>
<p>1) Bringt das Internet mehr Partizipation in einem quantitativen Sinne? Und ist dies gut für die Demokratie? </p>
<p>2) Bringt das Internet mehr Partizipation in einem qualitativen Sinne? Und ist das gut für die Demokratie?</p>
<p>Markus Beckedahl hat die erste Frage wohl ansatzweise schon beantwortet. Die zweite Frage interessiert mich eigentlich mehr. In letzter Zeit hänge ich immer wieder der Idee nach, dass das Internet eine Art &#8222;Schleier des Nichtwissens&#8220; im Rawlschen Sinne sein könnte, der die Diskursvoraussetzungen ein einem gewissen Masse egalisiert und so zu rationaleren Resultaten führen könnte (vgl. <a href="http://www.edemokratie.ch/archives/364" rel="nofollow">&#8222;Mehr Demokratie dank E-Demokratie?&#8220;</a>) .  Oder ist das Internet eben &#8222;nur&#8220; ein &#8222;Second Life&#8220;, in das die unerfüllten Wünsche aus dem &#8222;First Life&#8220; projiziert werden?</p>
<p>Danke für deine Nachricht. Ich werde mich melden, sobald Zeit in mein Leben kommt <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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