Eine der zentralen Thesen meiner fast beendeten Lizenziatsarbeit zur Bedeutung von Blogs für die breite politische Öffentlichkeit lautet ungefähr so:
Blogs sind besonders geeignet, Informationen aus Krisen-, Kriegs- und Katastrophengebieten zu überliefern und Pressezensur zu umgehen.
Die Berichterstattung in Mainstreammedien (gestern 10vor10, ARD Nachtmagazin, CNN, Spiegel Online) über die aktuellen Ereignisse in Burma stützt sich nach deren eigenen Angaben auch massgeblich auf Informationen aus Blogs, weil kaum ausländische Journalisten im Land zugelassen sind.
Gleichzeitig ist dieses Umgehen der Zensur stark dadurch behindert, dass Telefon- und Internetanschlüsse von den Machthabern gekappt werden.
Die Solidaritätsaktion «Blogger für Burma» wurde ins Leben gerufen.