Es ist endlich vollbracht: das nimmersatte Lizenziatsarbeitskind fütterte ich seit der Abgabe nochmals mit einer zusätzlichen Grafik und einer Tabelle, um mich jetzt endlich vom Glucken-Dasein zu befreien. Der Fehlerteufel, der in der abgegebenen Arbeit noch Spuren der Verwüstung hinterlassen hatte, ist auch nach erneuten Anläufen nicht vollständig exorziert. Nun aber zur Sache.

Hier folgt die zweite überarbeitete Auflage, die damit zum ersten Mal publiziert wird:

Politik 2.0 – sind Blogs Motoren oder Bedrohung für die Demokratie? (4MB)

Ich warne ausdrücklich vor trockener Theorie, und bedanke mich für die allfällig aufgebrachte Geduld.

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Es steht zwar bereits im Kapitel der Danksagungen, aber es muss hier nochmals direkt im Blog stehen: besten Dank all jenen, die sich hier aktiv in die Diskussion eingeschaltet haben!


Eine Abschlussarbeit 2.0 verdiente ihren Namen nicht, wenn sie trotz «Beendigung» nicht weiterhin in der Beta-Version wäre. Wer noch gravierende Fehler findet oder auch zu ein paar richtigen Feststellungen Bezug nehmen möchte, halte sich mit Kommentaren nicht zurück. Vielleicht folgt mal noch eine Auflage 3.0 oder eine Gamma-Version. Überhaupt bin ich sehr neugierig zu lesen, was die betreffende Blogosphäre zu sich sagt, wenn ihr ein Spiegel vorgehalten wird.

Wer sich – sehr verständlicherweise – nicht durch alle Seiten hindurch scrollen mag, knöpfe sich vielleicht mal das «Abstract» und «die wichtigsten Resultate im Überblick» vor.

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Gespannt bin ich besonders auf Reaktionen von Top-Blog-Forscher Jan Schmidt, vom Stadtwanderer Claude Longchamp, vom Krusenstern, von der eDemokratie, von politik-digital.de, vom Wahlkampfblog und von Politik 2.0. Natürlich auch von Arlesheim Reloaded, bernetblog.ch, Blogwiese, uncondition, 150 Worte, vom textworker und dem Meinungsmacherblog, von medienlese und vom Medienspiegel. Auch Frau Meckels kompetente Meinung wäre interessant, sowie jene von danah boyd, die mich in der Internetsteinzeit einst mit diesen Blog-Dingern etwas vertraut machte. Aber die Damen haben neben studentischen Blogs entweder ganze Blätterwälder auf den Fersen oder sind ein bisschen allzu englischsprachig.

Filosofisches oder Satire gibt es bestimmt von den Positivisten, der Lupe und (((rebell.tv))), und der Senf aller anderen ist selbstverständlich ebenso erwünscht.