Politik 2.0 – sind Blogs Motoren oder Bedrohung für die Demokratie?

24 09 2009

Dieses Blog diente 2006 bis 2007 als äusserst nützliche Sammlung für eine Masterarbeit an der Universität Zürich. Die Arbeit gibt es nach wie vor zum Download:

Politik 2.0 – sind Blogs Motoren oder Bedrohung für die Demokratie? (pdf) |  Abstract (pdf) | wichtigste Resultate (pdf)


Weiterverwertung:

  • Aus der Arbeit entstand ein Kapitel im Buch Web 2.0 für Kommunen und Kommunalpolitik – Neue Formen der Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Bürger. Erschienen im November 2008 im wh-verlag.
  • An einer von der Europäischen Kommission unterstützten Konferenz in Prag im Sommer 2008 fand die Arbeit Verwertung in Form eines Vortrags inkl. englischem Konferenzpapier. Thema des betreffenden Vortragspanels war «Cyberprotest». Der Vortrag ging der Frage nach, wie sehr sich Blogs als politisches Protestmittel eignen. Das Paper: Blogs – a Democratic Tool? A Global Megaphone for Civil Protest? (pdf)
  • Deutschlandradio führte im Frühjahr 2008 ein Interviewgespräch über die Arbeit.




Echo der Blogosphäre auf «Politik 2.0»-Studie

5 12 2007

Besten Dank für das Echo auf die Publikation der Abschlussarbeit, die seither bereits nochmals leicht überarbeitet wurde:

Politik 2.0 – sind Blogs Motoren oder Bedrohung für die Demokratie? [4 MB]

Auch vom Abstract und den wichtigsten Resultaten gibt es eine neue Version.

Stimmen zur Arbeit aus der Blogosphäre:

Netzpolitik:
Politik 2.0 – sind Blogs Motoren oder Bedrohung für die Demokratie?

Claude Longchamp im Kommunikationsblog:
Sind politische Blogs Motoren oder Bremsen der Demokratie?

Oberschichtenfernsehen:
Sind Blogs Motoren oder Bedrohung für die Demokratie?

150 Worte:
Keine Demokratisierung durch die Demokratisierung

Medienlese:
Economist erwartet Blogokratie in der Schweiz

France-Blog:
Sind die Franzosen politisch aktiver als die Deutschen?
(mit französischer Übersetzung)

Online Journalism Blog:
Online Journalism Atlas: online journalism in Switzerland
(in englischer Sprache)

Philologisches Klo:
Politische Blogs in der Schweiz

Freie Netze:
Sind politische Blogs Motoren oder Bedrohung der Demokratie?

Govote Deutschland:
netzpolitik.org: Politik 2.0 – sind Blogs Motoren oder Bedrohung für die Demokratie?

Kommentare bei Politikblogs

Reaktionen zum Vortrag über die Arbeit am BlogCampSwitzerland 2.0:

NZZ:
Kampf um Anerkennung

Veeoo Politics Weekly:
“Ernüchternd”: Meist erhalten nur Politiker und Prominente als Blogger Aufmerksamkeit

Innovation Wings:
BlogCamp 2.0 Switzerland sehr inspirierend

Taktil:
Temporäres Bloggerparadies

(((rebell.tv))):
blogger: kampf um anerkennung. druckt die NZZ

Textworker:
Über den Politik 2.0-Vortrag von Sarah Genner

Uncondition:
BlogCampSwitzerland 2.0

Füllhaas, Crossmediale Kommunikation:
Blogs und klassische Medien





Die Abschlussarbeit 2.0 (Beta)

23 11 2007

Es ist endlich vollbracht: das nimmersatte Lizenziatsarbeitskind fütterte ich seit der Abgabe nochmals mit einer zusätzlichen Grafik und einer Tabelle, um mich jetzt endlich vom Glucken-Dasein zu befreien. Der Fehlerteufel, der in der abgegebenen Arbeit noch Spuren der Verwüstung hinterlassen hatte, ist auch nach erneuten Anläufen nicht vollständig exorziert. Nun aber zur Sache.

Hier folgt die zweite überarbeitete Auflage, die damit zum ersten Mal publiziert wird:

Politik 2.0 – sind Blogs Motoren oder Bedrohung für die Demokratie? (4MB)

Ich warne ausdrücklich vor trockener Theorie, und bedanke mich für die allfällig aufgebrachte Geduld.

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Es steht zwar bereits im Kapitel der Danksagungen, aber es muss hier nochmals direkt im Blog stehen: besten Dank all jenen, die sich hier aktiv in die Diskussion eingeschaltet haben!


Eine Abschlussarbeit 2.0 verdiente ihren Namen nicht, wenn sie trotz «Beendigung» nicht weiterhin in der Beta-Version wäre. Wer noch gravierende Fehler findet oder auch zu ein paar richtigen Feststellungen Bezug nehmen möchte, halte sich mit Kommentaren nicht zurück. Vielleicht folgt mal noch eine Auflage 3.0 oder eine Gamma-Version. Überhaupt bin ich sehr neugierig zu lesen, was die betreffende Blogosphäre zu sich sagt, wenn ihr ein Spiegel vorgehalten wird.

Wer sich – sehr verständlicherweise – nicht durch alle Seiten hindurch scrollen mag, knöpfe sich vielleicht mal das «Abstract» und «die wichtigsten Resultate im Überblick» vor.

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Gespannt bin ich besonders auf Reaktionen von Top-Blog-Forscher Jan Schmidt, vom Stadtwanderer Claude Longchamp, vom Krusenstern, von der eDemokratie, von politik-digital.de, vom Wahlkampfblog und von Politik 2.0. Natürlich auch von Arlesheim Reloaded, bernetblog.ch, Blogwiese, uncondition, 150 Worte, vom textworker und dem Meinungsmacherblog, von medienlese und vom Medienspiegel. Auch Frau Meckels kompetente Meinung wäre interessant, sowie jene von danah boyd, die mich in der Internetsteinzeit einst mit diesen Blog-Dingern etwas vertraut machte. Aber die Damen haben neben studentischen Blogs entweder ganze Blätterwälder auf den Fersen oder sind ein bisschen allzu englischsprachig.

Filosofisches oder Satire gibt es bestimmt von den Positivisten, der Lupe und (((rebell.tv))), und der Senf aller anderen ist selbstverständlich ebenso erwünscht.





SP analysiert die Blogkommentare zu den Wahlen

5 11 2007

Ein wunderbares Beispiel, wie Blogs für eine Partei ein geeignetes Mittel sein können, um das eigene Abschneiden bei Wahlen zu analysieren: SP-Generalsekretär Thomas Christen fasste kürzlich die Debatte, die nach der Wahlniederlage im SP-Blog entbrannt war, zusammen.

SP analysiert Blog-Kommentare

Dies bestätigt im Grunde einen Aspekt, den meine Arbeit nicht beleuchtet hat: Blogs konstituieren relevante Nischenöffentlichkeiten, um es mit den Worten von Blog-Forscher Jan Schmidt zu sagen.

Übrigens: In meiner inzwischen vor dem Professor und meinem technischen Betreuer «verteidigten» (und als «gut bis sehr gut» bewerteten) Abschlussarbeit finde ich leider noch mehr Fehlerchen als erwartet. Deshalb dauert deren integrale Publikation an dieser Stelle noch ein paar Tage länger als geplant. Nur falls jemand aus unerklärlichen Gründen sehnlichst darauf gewartet haben sollte…





LiveBlogging from BlogCampSwitzerland 2.0

20 10 2007

Heute sind weniger Blogger als an der 1. Version von BlogCampSwitzerland, jedoch anteilmässig etwas mehr Bloggerinnen. Wieder nette Einführung von Peter Hogenkamp und die unAgenda (der spontane Zeitplan der Konferenz) füllt sich allmählich. Habe mich gestern Nacht doch noch durchgerungen, meine Abschlussarbeit zu präsentieren, obwohl ich derzeit keine grosse Lust verspüre, vor Leuten zu sprechen und des Themas fast schon ein wenig überdrüssig bin. Mein Thema scheint aber auf Interesse zu stossen und so präsentiere ich um 15 Uhr meine Arbeit.

10.30 – 11.00 – The Swiss Myth (Dannie Jost)

Vorstellungsrunde, dann Bezug zu den Berner Unruhen am 6. Oktober. Was hat das mit Bloggen zu tun?, fragt Frau Siebensachen. Dann wird die Diskussion interessant. Ist die Unmittelbarkeit von Blogs ein Mythos? Mythen sind wichtig, aber es muss immer wieder hinterfragt werden, welchen Mythen wir beim Schreiben und Lesen aufsitzen.

Blogs und Wahrheit: eine philosophische Diskussion beginnt. Gibt es eine absolute Wahrheit? Wollen Blogger Wahres schreiben? Oder sind sie gewollt subjektiv? Sind die Informationen im Netz wahr?

Natürlich ist keine abschliessende Antwort möglich, aber das Hacker-Hemd von Corsin steht zum Schluss noch im Mittelpunkt.

11.15 – 12.00 – Getting blogs done (Jochen Lillich, selbstorganisation.de)

Konzept „Getting things done“ angewandt auf Blogs. Effizienzsteigerung, damit man als Blogger/in auch noch ein soziales Leben hat.

Aufgaben: Sammeln, sichten, organisieren, erledigen, aufräumen

Tipps zum Schreiben: produktive Zone finden, Ablenkungen verhindern (E-Mail-Programm schliessen), gute Atmosphäre schaffen, schreibe (inneren Kritiker unterdrücken)

20-10-5-Regel: 20 Minuten schreiben, 10 Minuten andere Internetsucht befriedigen (Mails lesen, Twitter, Feed-Reader etc.), 5 Minuten überarbeiten

12.15 – 12.45 – Facts 2.0 (Christian Lüscher)

Ein „Betriebsunfall“ nennt der Referent das Projekt Facts 2.0, das entstanden ist, nachdem das Magazin diesen Sommer eingegangen ist.

Das Ziel: Blogs und Mainstreammedien auf Augenhöhe bringen. Nicht tagesaktuellen Journalismus bieten, eher Meinungs- und Hintergrundberichte. 1500-2000 Besuche pro Tag, 600 eingeschriebene Nutzer/innen. Es sei schwierig, Leute zu gewinnen, die über „ernsthafte“ Themen (wie Politik) publizieren.

Pläne: Kommentare exportieren (vgl. CoComment), expandieren nach Deutschland, Agenturquellen integrieren.

Christian Lüscher betont auch, dass Blogs eindeutig ein Marketingproblem haben im Vergleich zu einer Tamedia, die neue Medienprodukte mit enorm viel Geld in den Markt drücken muss.

köstliches gesponsertes Mittagessen

14.00 – 14.45 – 10 Tipps für bessere Weblog-Texte (Krusenstern)

Wegen Vorbereitungen für meinen eigenen Vortrag leider verpasst. Aber beim Krusenstern wunderbar nachzulesen: 10 Tipps für bessere Weblog-Texte: Readability Optimization

15.00 – viel zu spät – Politik 2.0 – Blogs und die breite politische Öffentlichkeit (Sarah)

An Jens Wieses Computer, mit trockenem Hals und wenig Atem präsentierte ich meine Abschlussarbeit, die ich hier nach einigen Verbesserungen ca. Ende Oktober publiziere. Die Diskussion war kaum abzubrechen, es war spannend, sich mit Interessierten am Thema auszutauschen.

Vortragsfolien «Politik 2.0»

Das nächste BlogCampSwitzerland findet im August 2008 am Tag der Informatik statt.

Nettes Wiedersehen mit: Jens Wiese, Dannie Jost, Claudio Notz, Krusenstern, Innovation Wings, Ronnie Grob

Nettes Treffen auf: Urs Meile, Veeoo, Lucas Bally, Chiperoni, Nico Luchsinger

Vermisst: Matthias Gutfeldt, Mark Balsiger, Eric Poscher, Arlesheim Reloaded, 3.14a





Schweizer Fernsehen imitiert US-YouTube-Debatte

17 10 2007

Was kürzlich in den USA als revolutionär gefeiert worden war, kam ausnahmsweise mal ziemlich schnell als adaptierte Kulturtechnik über den Antlantik nach Helvetien: Wahlkampf, dem mit YouTube ein partizipativeres Image verliehen wird. Die Wahlarena «Entscheidung 07» des Schweizer Fernsehens machte es möglich.

Und hier ist das Resultat.





Politblog-Forschung ohne Ende

17 10 2007

Kaum hatte ich meine Abschlussarbeit abgeschlossen – die Verteidigung steht mir noch bevor –, wurden mir zwei weitere Diplomarbeiten über politische Blogs bekannt. Die Liste für den deutschsprachigen Raum:

  1. Demokratie „reloaded“? Das demokratische Potential politischer Weblogs in Deutschland. Es handelt sich um eine hochwertige Arbeit von Matthias Paetzolt, die auf dem „Wie ich blogge?!“-Datensatz der Universität Bamberg (Jan Schmidt) basiert und auf die ich mich in meiner eigenen Arbeit häufig beziehe. 2006 abgeschlossen.
  2. Das hauseigene Projekt: Politik 2.0 – Die Bedeutung von Blogs für die breite politische Öffentlichkeit. Eine Analyse von politisch relevanten Blog-Nennungen in Deutschschweizer Printmedien. Wird hier nach der Verteidigung und Überarbeitung – voraussichtlich Ende Oktober 2007 – publiziert.
  3. Laura aka Plappermaul hat kürzlich mit ihrer Arbeit über Politik-Blogs in der Deutschschweiz begonnen. Ins Visier nimmt sie Blogs von Politikern, Parteien und sonstigen politischen Organisationen und stellt diese einander gegenüber, um «zu eruieren, inwiefern die Blogs funktionieren, wen sie erreichen, was sie bieten und ob sie etwas bewirken können». Bin gespannt, wie sie das methodisch angehen möchte und an welcher Uni dies geschieht. Fribourg? Bern? Seit 2007 in Arbeit.
  4. Am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich (wohlweislich mit IPMZ abgekürzt) wurde soeben von der Lizenziandin Fabiana Rotundo am Lehrstuhl von Prof. Werner Wirth, der für Fragebogenforschung berüchtigt ist, eine Online-Befragung (hier ausfüllen) lanciert. Rotundos Lizenziatsarbeit steht im starken Zusammenhang mit den aktuellen Schweizer Parlamentswahlen. Inwiefern sind Blogs gute Wahlkampfinstrumente? Wer nutzt politische Blogs? Man darf gespannt sein, auch wenn bei der Umfrage eine starke Verzerrung internetaffiner Befragter zu erwarten ist. Wer einen solchen langen Online-Fragebogen ausfüllt, nutzt wohl auch viel eher mal ab und zu ein politisches Blog als solche, für die das Internet bloss mailen und googeln bedeutet. Seit 2007 in Arbeit.
  5. Keine Abschlussarbeit, aber eine lesenswerte Hausarbeit über Blogs hat Felix Haaß geschrieben: Weblogs. Neue Formen von politischer Öffentlichkeit? Eher theoretisch als empirisch. 2007 abgeschlossen.

Politblog-Forschung scheint Konjunktur zu haben. Je nach Datengrundlage ist jedoch trotz ähnlichem Fokus jede Arbeit eine total andere. Und ein schnelllebiges Phänomen braucht zudem regelmässig wissenschaftliche Zuneigung, damit die Forschung auf der Höhe der Zeit bleibt.





Lob, Freiheit und nochmals Freiheit

3 10 2007

Am Sonntag war Lobtag des Stadtwanderers: PolitikBlogs fühlt sich ob der Klassierung unter des Politologen und Stadtwanderers Favoriten masslos geschmeichelt.

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Morgen ist Solidaritätstag für ein freies Burma: ein Blogpost für Burma. «Nützt’s nüt, so schadt’s nüt.» (Zürichdeutsche Volksweisheit)


Free Burma!

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Und heute war Abgabetag mit integrierter schlafloser Nacht. Jetzt bin ich frei.





Brandaktuell in Burma: Blogs umgehen Zensur

28 09 2007

Eine der zentralen Thesen meiner fast beendeten Lizenziatsarbeit zur Bedeutung von Blogs für die breite politische Öffentlichkeit lautet ungefähr so:

Blogs sind besonders geeignet, Informationen aus Krisen-, Kriegs- und Katastrophengebieten zu überliefern und Pressezensur zu umgehen.

Die Berichterstattung in Mainstreammedien (gestern 10vor10, ARD Nachtmagazin, CNN, Spiegel Online) über die aktuellen Ereignisse in Burma stützt sich nach deren eigenen Angaben auch massgeblich auf Informationen aus Blogs, weil kaum ausländische Journalisten im Land zugelassen sind.

Gleichzeitig ist dieses Umgehen der Zensur stark dadurch behindert, dass Telefon- und Internetanschlüsse von den Machthabern gekappt werden.

Die Solidaritätsaktion «Blogger für Burma» wurde ins Leben gerufen.





Eine unsägliche «Web 2.0-Demontage» im «Magazin»

24 09 2007

Am Samstag erschien im «Magazin», der wöchentlichen Beilage des Tages-Anzeigers (und anderen Schweizer Tageszeitungen) ein Artikel des Buchautors Andrew Keen («The Cult of the Amateur»), der gegen Blogs und das Web 2.0 im Allgemeinen wettert.

In der beeindruckenden wiki-basierten Online-Ausgabe des «Magazins» diskutieren wir jetzt über den ziemlich polemischen Artikel «Die Revolution ertränkt ihre Kinder» weiter. Wenn das nicht bereits ein riesiger Vorteil von Web 2.0 ist, dass solche unhaltbaren Artikel in der Kommentarfunktion in der Luft zerrissen werden können, dass man sich dabei auf andere Kommentare beziehen kann, und man nicht drei Wochen warten muss, bis die Leserbriefe in der gedruckten Ausgabe erscheinen!





Politik & Medienpolitik in der Web-Ära

12 09 2007

Online-Chefredakteurin Mercedes Bunz spricht mit Medien-Tausendsassa Lutz Hachmeister. Das Resultat:

Ein Interview über Politik und Journalismus im digitalen Zeitalter im Berliner Tagesspiegel mit ein paar zusammengefassten Leckerbissen für PolitikBlogs:

  • Die Taktung der Nachrichten hat sich durch die neuen Medien immens beschleunigt.
    Ja, vor allem die Taktung von Pseudo-Nachrichten.
  • Brauchen die Politiker in Zukunft überhaupt noch Journalisten? Angela Merkel spricht mittlerweile ohne journalistische Vermittlung durch ihren Podcast zum Volk.
    Angela Merkels Podcast ist eben nicht sehr relevant. Die Multiplikation von Botschaften im Internet spielt eine Mechanisierung des Journalismus auch eher vor. Nach wie vor haben etablierte Medienunternehmen, Nachrichtenagenturen, Journalisten, überhaupt professionelle Urheber von Texten, Bildern und Filmen eine enorme Macht, Themen und Stile zu setzen. In Zeiten eines medientechnologischen Umbruchs investieren die Medienkonzerne jetzt stärker in die Verteilformen als in die journalistische Substanz. Das wird sich auch wieder ändern, da bin ich ganz sicher.
  • Aber man wird an den Online-Medien nicht vorbeikommen, oder?
    Nein, warum auch, schon jetzt ist alles Online in einem Netz, Radio, Fernsehen, Fotografie, Musik, Games, Print. Das Internet fügt alle bisherigen Medien auf einer höheren technologischen Ebene zusammen. Es macht auch bisherige Vorstellungen von Regulierung hinfällig. Neulich habe ich gelesen, eine Untergruppe der deutschen Landesmedienanstalten habe beschlossen, dass Websites eine Rundfunklizenz beantragen müssen, wenn Bewegtbilder zeitgleich von 500 Klicks aufgerufen werden. Da wird mit alten Begriffen wie „Rundfunk“ hantiert, in typischem Rückspiegeldenken, damit alte Zuständigkeiten erhalten bleiben. Aber das ist der übliche Zirkus der deutschen Medienpolitik.
  • Dabei wäre es wichtig, mediale Entwicklung wie zum Beispiel Google zu beobachten.
    Ja, das ist ein Anachronismus. Google kann transnational machen, was es will. Der Konzern verteilt zum Beispiel ganz unschuldig Pornografie aller denkbaren Formen weltweit, während die Landesmedienanstalten sich hier mit sogenanntem Jugendschutz die Zeit vertreiben. Man braucht im Grunde öffentliche Institutionen, die mit den Googles dieser Welt satisfaktionsfähig kommunizieren können. Die Datenakkumulation von Google wäre ein wichtiges Thema, aber auch die Zusammenarbeit mit den US-Geheimdiensten. Es gibt ja ernstzunehmende Hinweise, dass Google mit CIA und NSA zusammenarbeitet, weil die Rechnerkapazität von Google viel größer ist, als die der Geheimdienste. Also, was folgt daraus? Das ist doch eine wichtigere Frage, als solche Begriffskataster, ob ein Videoblog vielleicht Rundfunk ist.
  • Welche weiteren Veränderungen kommen auf den Journalismus zu?
    Im Internet wird alles auf einer elektronischen Fläche wieder zurückgeholt. Da haben Sie die Chats, die Communities, die Blogs und Vlogs und Pornos, aber auch den klassischen Journalismus in extremer Nähe. Und jüngere Nutzer vertrauen dem Internet fast alles an, sie geben sich dem Medium in erstaunlicher Weise preis. Ein technologischer Kommunismus, der den faulig gewordenen politischen Kommunismus ersetzt hat. Das ist die Sehnsucht nach egalitären Strukturen, die McLuhan schon in den 1960er Jahren beim Aufkommen des Fernsehens vohergesagt hat. Journalisten fühlen sich dadurch marginalisiert. Doch es geht in diesem Beruf darum, Zeitgenosse der gesellschaftlichen Verhältnisse, der politischen Dramen und der Comédie humaine zu sein. Publizisten, die sich durch realistischen, zeitgenössischen Stil und Recherche auszeichnen, sind weiterhin kenntlich und wertvoll. Also: kein Ende des Journalismus in Sicht.

Die PolitikBlogs-Moral von der Geschicht‘: Technisch alles anders, für das Verhältnis Journalismus & Politik wenig Neues.





BlogCampSwitzerland 2.0

31 08 2007

Ein Webzweinull-Insiderscherzchen haben sich die Organisatoren für die 2. Auflage des BlogCampSwitzerland am 20. Oktober einfallen lassen. Ob es wohl noch partizipativer und noch interaktiver und sowieso viiiiel demokratischer wird als vergangenen März bei BlogCampSwitzerland 1.0?





Top 4 der Printjournalisten, die über Blogs schrieben

31 08 2007

Nicht viel los hier derzeit – die Datenauswertung meiner Untersuchung (politisch relevante Blog-Nennungen in Schweizer Printmedien) kommt Schrittchen um Schrittchen, aber sicher voran. Die liebe Technik war bisher ein Kind mit ausgeprägtem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom, das mich immer am Arm zupfte und vom Schreiben abhielt. Kann aber auch sein, dass ich mich eher auf extravagante Software eingelassen habe: LaTeX, NukeEdit, Stata, statt einfach Word, Excel und SPSS.

Mit den Daten hantieren ist aber auch sehr spannend, und ich habe einen guten Einblick in die Qualität der politischen und technischen Berichterstattung von Schweizer Zeitungen bekommen. Bei Gelegenheit folgt hier mal eine Würdigung der besten Zeitungen. Lobend erwähnen möchte ich drei Journalisten und eine Journalistin, deren besonders qualifizierte Artikel über Blogs mir aufgefallen sind (in beliebiger Reihenfolge):

  • Heribert Seifert (NZZ)
  • Simone Luchetta (SonntagsZeitung)
  • Guido Mingels (Das Magazin – ich warte gespannt auf Falk Lükes Zerpflückung dessen m.E. hervorragenden Artikels, die der junge Webexperte mir versprochen hat)
  • Nick Lüthi (Der Bund)

Besondere Erwähnung verdient auch der Zeitungsblogger der Berner Zeitung: Mathias Born, dessen Kolumnen mich amüsiert haben, die allerdings fast gänzlich durch das Raster meiner Untersuchung gefallen sind.





US-Politblogs: Da tut sich was!

14 08 2007

Meine Medienanalyse zu Nennung und Zitierung politischer Blogs in Schweizer Printmedien (2000 bis 2007) schreitet – auch dank einer Offline-Auszeit – voran. Ich hatte es nicht wirklich anders erwartet, aber ich finde bei meiner Untersuchung tatsächlich weniger Nennungen politischer Blogs helvetischen als US-amerikanischen Ursprungs.

Ob helvetische Polit-Blogs je eine solche Resonanz erfahren werden wie derzeit amerikanische Blogs im Wahlkampf der democrats, steht noch in den Sternen der hiesigen Blogosphäre. Auf Grund der bereits mehrfach erwähnten riesigen Unterschiede im Medien- und Parteiensystem zwischen den USA und vielen westeuropäischen Ländern zweifle ich etwas daran. Aber die neue «Netroot»-Bewegung unter der Führung von DailyKos, der vor einer guten Woche sieben der acht demokratischen Präsidentschaftskandidierenden plus 1500 Aktvistinnen und Aktivisten am Blogger-Kongress YearlyKos versammelte, ist dennoch eindrücklich. Natürlich tingeln wanna-be-presidents-of-the-USA überall hin, wo sie noch ein paar Stimmen vermuten, aber sie scheinen dennoch der Meinung zu sein, dass mit Blogs Politik gemacht werden kann.

Im Tages-Anzeiger hiess es, dass die US-Demokraten die Hoheit im Internet hätten (Online-Artikel zahlungspflichtig), während Konservative die Radio-Talkshows beherrschten.

Politik-digital hob eher die Angst der Politprofis heraus, im Internet lächerlich gemacht zu werden – eine durchaus realistische Befürchtung, obwohl sie sich vor «Leser-Reportern» wie z.B. bei der BILD-Zeitung wohl viel eher in Acht nehmen müssen. Es handelt sich dabei somit nicht in erster Linie um ein Internet-Problem.

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Interessante aktuelle Links:

Sonntags-Zeitung: Blogs als Recherchegrundlage für klassische Medienschaffende im Irak
Businessportal: Politik verdrängt Tourismus als Blogger-Topthema

Mal wieder eine Debatte um die Relevanz von Blogs:

Süddeutsche: Ausgebloggt
jetzt (Süddeutsche): Im Netz nichts Neues: Deutsche Weblogs bewegen weniger, als man denkt
Stefan Niggemeiers Antwort: Ich weiß nicht, ob Zeitungen sich ihrer eigenen Relevanz dadurch versichern können, dass sie immer wieder ausführlich über etwas berichten, das nach ihrer eigenen Aussage so irrelevant ist.
Jan Schmidts Antwort: Ich habe […] argumentiert, dass das “Irrelevanz-Argument” ein immer wiederkehrendes Thema in den Diskursen rund um Weblogs ist, obwohl es aus meiner Sicht nicht haltbar ist; schade, dass der SZ-Artikel hier keine Ausnahme macht.





Politblogs codieren und das «L’Hebdo»-Bondy Blog

31 07 2007

Zurzeit codiere ich rund 3500 Schweizer Presseartikel, die mindestens einmal das Wort Blog in all seinen Variationen enthalten, im Hinblick auf deren politische Relevanz.

Es ist endlos und macht mich halb verrückt, obwohl mir das tolle Programm meines technischen Betreuers «NukeEdit» viel Arbeit abnimmt. Auf Grund der Datenmenge und der rieselnden Zeit muss ich wohl meine Datenauswahl noch etwas einschränken und mich möglicherweise bloss auf die wichtigsten politisch orientierten Schweizer Zeitungen mit einigermassen hoher Auflage beschränken. Allerdings ist ausgerechnet die Gratiszeitung «20 Minuten», die inzwischen mit 420 000 (WEMF) die höchste Auflage der Schweiz geniesst, nicht in meinem Datensatz vertreten. Sie wird erst demnächst von der Schweizer Mediendatenbank (SMD) erfasst werden, wo ich meine unzähligen Artikel her habe.

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Nach dem BlogCampSwitzerland im März hatte ich vom Bondy Blog geschwärmt, das mir eines der interessantesten Projekte im Bereich Blogs und Demokratie schien: direkte Berichterstattung aus der Banlieu zur Zeit der Unruhen in Frankreich im Jahr 2005. Später wurden Jugendliche der Banlieu in die Berichterstattung mit einbezogen. Nun lese ich in einem NZZ-Artikel von 2006, den ich codiere, über das Bondy Blog nicht nur Schmeichelhaftes, was häufig für journalistisches Bloggen (und Häppchenjournalismus) im Allgemeinen gelten kann:

«Eine zumindest auf dem Papier reizvolle Initiative war die der Lausanner Wochenzeitung «L’Hebdo», ab dem 12. November fünfzehn Journalisten für je ungefähr eine Woche nach Bondy zu schicken. In einem Blog berichteten diese über ihre Erfahrungen in der Pariser Vorstadt und ihre Begegnungen mit den Bewohnern. Das Unternehmen krankte jedoch an der Methode: Die einmal mehr, einmal weniger relevanten Alltagsbeobachtungen standen bloss unverbunden nebeneinander, es fehlte eine retrospektive Analyse und Synthese. Wäre es demnach unmöglich, ein zugleich lebensnahes und durch Reflexion vertieftes Gesamtbild des Lebens in der Banlieue zu zeichnen? Geht man davon aus, dass die Aufgabe der Journalisten weniger darin besteht, selbst Wissen zu schaffen (sonst wären sie ja Wissenschafter), als fremdes Wissen zu vermitteln, ist das Vorhaben durchaus realisierbar. Andere haben das Gros der Arbeit nämlich bereits geleistet: Soziologen.»

Das Bondy Blog-Projekt (das übrigens auch heute noch existiert, von Yahoo übernommen wurde) dürfte auch der Grund sein, warum «L’Hebdo» jene Schweizer Publikation ist, die gemäss meiner Untersuchung mit am meisten Blog-Nennungen überhaupt aufwartet.





Die YouTube-isierung der Politik

29 07 2007

Die Ära der politischen Vlogs ist definitiv angebrochen.

Die Bedeutung des geschriebenen Wortes nimmt in der digitalisierten Politik ab – Politikerinnen und Politiker sehen sich, genau wie im analogen Leben, lieber gefilmt reden als in geschriebene Worte gefasst. Ein YouTube-Auftritt (oder die ganzen entsprechenden einbettbaren Videoplattformen) ist attraktiver als geschriebene Blog-Beiträge – Rhetorik ist schliesslich der Überzeugungskraft von Argumenten in Textform oft überlegen.

Die deutsche Netzzeitung präsentiert 10 politische Vlogs.

Frau Merkel hat seit einem guten Jahr ein Vlog, Toni Blair gratulierte Nicolas Sarkozy über YouTube zu seiner Wahl, nachdem auch Sarko sich gerne mit dem eigenen Videokanal ans Volk wendet. Der Zürcher Stadtpräsident vloggt, und auch der Berner Politiker Fuchs wendet sich ohnehin kaum in geschriebener Sprache in die Wählerschaft der Schweizerischen Volkspartei.

Aufgefallen war mir auch, dass Vloggen nicht einzig mit technischer Affinität der Politisierenden zusammenhängt. Sondern derzeit auch sehr mit deren Grad an Populismus. Zu beobachten ist das auch beim französischen Front National, deren Wählerschaft wohl nicht so gerne liest.

Schliesslich stellt sich auch die Frage, wie sehr die These, Blogs/Vlogs würden den politischen Diskurs demokratisieren, noch haltbar ist, wenn im Grunde doch nur jene Blogs/Vlogs der bereits etablierten Politikerinnen und Politiker breite Aufmerksamkeit geniessen.

Update:

Das Forum Politik hat neulich einen schönen Artikel über YouTube und die Deutschschweizer Politik veröffentlicht.

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Derzeit ebenfalls im E-Gespräch (Netzzeitung Teil 1, Teil 2, Teil 3, Golem, Netzpolitik): die äusserst internetaffine deutsche Jungpolitikerin Julia Seeliger.





«Demokratisches» Web 2.0 sehr unterschiedlich erklärt

29 07 2007

Zwei alles andere als brandneue YouTube-Filmchen über Web 2.0, die allerdings zwei Positionen in Bezug auf Internet und demokratische Partizipation schön aufzeigen.

Ein euphorisches Einführungsfilmchen zu Web 2.0, das wunderbar in alle üblichen social software-Verdächtigen einführt. Und das mit der Hoffnung schliesst, dass dank den neuen Partizipationsmöglichkeiten das Web wieder so demokratisch wird, wie es einst von Tim Berners Lee gedacht war.

Ein skeptischer Zwischenruf in diese Euphorie ist der folgende Beitrag, der die technischen Innovationen zwar würdigt, aber die tatsächlichen Partizipationsmöglichkeiten stark relativiert. Dieses Filmchen ist eine Antwort auf den bei PolitikBlogs bereits mal verlinkten Beitrag: Web 2.0 … The Machine Is Us/ing Us.





Spiegel Online: YouTube-Debatte als «Revolution»

25 07 2007

Und einmal mehr wird der Mythos der «Revolution» im Bereich Internet und Politik gepflegt:

Spiegel Online: Wie das Netz die US-Politik revolutioniert

Geht man hauptsächlich von der technischen Seite aus, kann eine Verschiebung von TV hin zum Internet tatsächlich als grössere Umwälzung eingestuft werden. Obwohl gar Spiegel Online dem Fernsehen (zumindest jetzt noch) nach wie vor die wichtige Rolle der Anschlusskommunikation zur Webdebatte zugesteht:

Das Netz wird zum zentralen Ort der politischen Debatte. Einziges Manko: Diesmal noch musste das TV als Medium mithelfen.

TV weiterhin Gatekeeper
Anders an der YouTube-Demokratie war in der US-Debatte vor allem, dass man die Fragenden aus der Bevölkerung dank der Video-Filmchen sehen konnte. Von 3000 eingereichten Video-Fragen wurden 39 beantwortet (einmal mehr: Aufmerksamkeitsökonomie!) und von CNN-Redaktoren ausgewählt (Selektions- und Gatekeeperfunktion von Medien bleibt offenbar bestehen).

Ich warte ja noch immer gespannt darauf, dass mir jemand erklärt, was – ausser der Technik, die ja durchaus faszinierend ist – in der Webdemokratie so revolutionär ist, zumindest wenn man revolutionär in einem politischen Sinn versteht.

Enttäuschung über die lahme deutsche Polit-Webkultur
Im zitierten Spiegel Online-Artikel ist die Enttäuschung des Schreiberlings Christian Stöcker spürbar ist, dass in Deutschland Online-Debatten und politische Blogs noch kaum einen Einfluss haben. Vergessen geht dabei manchmal auch, dass die Unterschiede im Mediensystem in den USA und westeuropäischen Ländern ziemlich gross sind und dass die Meinungsvielfalt und Debattierkultur in Westeuropa viel mehr Platz in Mainstreammedien hat als dies in den USA der Fall ist. So gesehen scheint das Partizipationsbedürfnis hierzulande bereits viel eher abgedeckt zu sein als dort, was nicht gegen die web-unfreudige westeuropäische Bevölkerung spricht, sondern für das ausgewogenere Mediensystem.

Stöcker zitiert zum Schluss aus mehreren Blogs, was diese über die YouTube-Debatte geschrieben hatten – dies halte ich aus publizistischer Sicht hingegen durchaus für revolutionär.





Schweizer und US-E-Demokratie

24 07 2007

Mit Blogs hat das nicht viel zu tun, ausser ich käme mal wieder in Versuchung YouTube als Vlog-Plattform grosszügig zu den Blogs zu rechnen.

Aber in der digitalen Demokratie tut sich was:

Helvetischer E-Government-Versuch
Das Schweizer Bundesamt für Sozialversicherungen hat ein elektronisches Vernehmlassungsverfahren gestartet, das heute prominent in den Medien besprochen wird. Bloss eine neue Form der Partizipation oder wirklich neue Potenziale? Oder müssen ähnlich banale bzw. völlig unbrauchbare Vorschläge entgegengenommen werden wie beim Hamburger E-Demokratie-Projekt, von dem an der re:publica-Konferenz im April berichtet worden war?

Die YouTube-Demokratie
In der amerikanischen Wahlkampf-Euphorie sucht man mit dem CNN/YouTube ebenfalls die Nähe zur Bevölkerung. Clinton und Obama stellen sich Fragen der YouTube-Gesellschaft.

Technisch neu, irgendwie spektakulär, und doch keine Revolution, wie heute früh auch am Radio DRS gesagt wurde. Vor der Neuen Medien-Demokratie gab es andere Wege, wie sich Kandidierende den Fragen ihrer Wählerschaft stellten.

Auch für die Schweizer Wahlen wird YouTube stark genutzt. Im digitalen Gespräch ist v.a. der Berner SVP-Kandidat Thomas Fuchs. Politikerinnen und Politiker nutzen YouTube als Wahlkampfkanal, andere als Kandidatenveräppelung:





Brandneu: politik-blogs.ch

21 07 2007

Es ist vollbracht: politik-blogs.ch ist online.

Christian Schenkel, dessen eDemokratie einer der leuchtendsten Sterne der Schweizer politisch orientierten Blogosphäre ist, hat einen Aggregator für helvetische Politblogs gebaut. Auch PolitikBlogs ist dabei.

Gratulation, lieber Christian!

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Ausserdem letzte Woche in der Basler Zeitung:

Der schonungslose Blogger-Vergleich
Was Birsfeldens Claudio Botti von Bundesrat Moritz Leuenberger lernen kann – und umgekehrt

Eine interessante vergleichende Analyse vom Birsfelden Blog und Bundesrat Leuenbergers Blog.